Plagiate Finden Google pro Stelle prüfen mit Bericht vor Abgabe 
Einige mögliche Übereinstimmungen lassen sich bereits mit einer Google-Suche finden. Für eine erste Einschätzung kann es helfen, pro Kapitel einen markanten Satz in die Suchleiste zu kopieren. Professionelle Werkzeuge können neben Webquellen weitere Datenbestände einbeziehen. Zum Thema Plagiate Finden Google liefern wir mit dem EduDetect-Verfahren einen Bericht mit Quellenhinweisen. Damit prüfen Studierende vor der Abgabe selbst und sehen pro Stelle mögliche Quellen samt Trefferquote.
Nach Angaben des Anbieters übernimmt Plag-Aware die Analyse und gleicht den Text mit bis zu 70 Milliarden Quellen ab. Das Verfahren wird laut Anbieter an zahlreichen Hochschulen eingesetzt.
Egal, ob es sich um eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Hausarbeit handelt: Das EduDetect-Verfahren erstellt online einen Bericht mit Quellenhinweisen. Eine Kontrolle kurz vor der Abgabe kann helfen, auffällige Passagen noch zu prüfen. Sind zu einer Stelle Quelle und Trefferquote im Bericht aufgeführt, kannst du die markierte Passage gezielt überprüfen und bei Bedarf überarbeiten. Wer den Durchlauf drei Tage im Voraus plant, hat mehr Zeit für fragliche Stellen im Studium.
Google als erster Schritt vor dem Volltext-Check
Der Google-Schnellcheck im Detail
Nimm pro Kapitel einen kurzen, markanten Satz und suche ihn in Google mit Anführungszeichen. Erscheint ein Web-Treffer, öffne die Quelle und vergleiche den Wortlaut, bevor du die endgültige Datei hochlädst. Diese Eigenkontrolle kann Fundstellen nachvollziehbarer machen. Die Trefferliste kann zudem dabei helfen, Quellenangaben zu überprüfen.
Was Google nicht findet
Verlagstexte, Open-Access-Volltexte und Hochschul-Repositorien können in einer Websuche fehlen, etwa wenn sie nicht frei zugänglich oder nicht von Suchmaschinen erfasst sind. Ein Datenbank-Abgleich kann zusätzliche Quellen einbeziehen, die eine reine Websuche nicht abdeckt. Google bleibt daher ein erster Hinweis; ein Bericht zeigt Übereinstimmungen, ersetzt aber keine fachliche Bewertung.
Wann ein Volltext-Check erforderlich ist
Findet Google Übereinstimmungen, solltest du die betroffenen Stellen und ihre Quellen genauer prüfen. Bleibt die Suche leer, ist das lediglich eine Indikation, keine Gewissheit. Auch ein vollständiger Abgleich kann Übereinstimmungen sichtbar machen, entscheidet jedoch nicht selbst darüber, ob eine Passage ausreichend belegt ist.
Praktische Suchoperatoren
Verwende Anführungszeichen für exakte Wortfolgen, eine site:-Abfrage zur Eingrenzung auf eine Domain oder Domainendung und filetype:pdf, um nach PDF-Dokumenten zu suchen. Diese Suchoperatoren können die Recherche gezielter machen. Notiere dir zu jedem Treffer die Quelle, damit du die betroffene Stelle später prüfen kannst.
Antworten auf häufige Fragen zum Thema Plagiate Finden mit Google
Reicht die Google-Suche als Plagiats-Check?
Als grobe Orientierung kann die Suche dienen, nicht als endgültiger Beweis. Vergleiche gefundene Stellen deshalb mit ihren Quellen und überprüfe deine Nachweise. Wie viele Prüfungen sinnvoll sind, hängt von Änderungen am Text und den Vorgaben der Hochschule ab. Die Vorab-Kontrolle kann dir helfen, auffällige Passagen vor der Abgabe zu erkennen.
Welche Suchoperatoren helfen wirklich?
Hilfreich sind Anführungszeichen, der site:-Operator und filetype:pdf. Sie grenzen die Suche ein, ersetzen aber weder die Prüfung der Quelle noch die Beurteilung des jeweiligen Kontexts. Dokumentiere auffällige Treffer, damit du sie vor der Abgabe gezielt überprüfen kannst.
Nach Angaben des Anbieters enthält der Bericht Fundstellen mit Prozentwert und verlinkter Quelle. Prüfe die verlinkte Quelle stets selbst und bewerte die Übereinstimmung im Kontext. Der Anbieter gibt an, Server in Deutschland zu betreiben und die Prüfung ohne Registrierung anzubieten.
Am Ende zählt nicht allein die Gesamtquote, sondern der Kontext der einzelnen Textstelle. Verlinkte Quellen im Bericht können eine Arbeitsgrundlage für die eigene Prüfung und ein Gespräch am Lehrstuhl sein.
Ein Prozentwert allein sagt wenig darüber aus, ob eine Arbeit ausreichend belegt ist. Prüfe deshalb jede im Bericht verlinkte Quelle im Kontext. Nach Angaben des Anbieters wird die Datei nicht in eine externe Prüfungsbibliothek aufgenommen und nach 14 Tagen gelöscht.