Erkennungsdienst, prüft hochschul- und behördentauglich AMT2026
Eigenplagiat

Eigenplagiat richtig dokumentieren und Sanktionen vermeiden

Für Lektorate, Lehrstühle und Verlage: Der Erkennungsdienst prüft Manuskripte mit Plag-Aware. Diese Software ist über viele Jahre in deutschen Hochschulen etabliert und wird von zahlreichen Universitäten im deutschsprachigen Raum eingesetzt. Vergleichs-Korpus: 62 Milliarden Quellen. Plagiat Erkennung als Resultat in wenigen Minuten, günstig ab 3 € pro Arbeit.

✓ PDF mit Quellenliste✓ Ab 2,90 € pro Arbeit✓ Auch für Lektorate

Grenzen der Selbstzitate im akademischen Kontext

Eigenplagiat im akademischen Umfeld

Ein Eigenplagiat kann vorliegen, wenn frühere eigene Texte in einer neuen Arbeit ohne Quellenangabe wiederverwendet werden. Ob dies als Verstoß bewertet wird, richtet sich nach den Vorgaben der jeweiligen Hochschule und der Prüfungsleistung.

Studierende können betroffen sein, wenn sie mehrere Hausarbeiten zum selben Thema verfassen und anschließend ganze Absätze aus älteren Texten erneut nutzen, ohne diese als Vorarbeit auszuweisen.

Warum Hochschulen hier konsequent vorgehen

Prüfungsleistungen sollen die geforderte eigenständige Leistung erkennen lassen, auch wenn frühere Texte von derselben Person stammen. Andernfalls kann derselbe Aufsatz mehrfach eingereicht und mehrfach mit Credits bewertet werden.

Die Mehrfachnutzung betrifft daher vor allem die korrekte Leistungserfassung. Ob ein Hinweis auf die Vorarbeit ausreicht, hängt von den Vorgaben des Lehrstuhls und der Prüfungsordnung ab.

Wie der Erkennungsdienst dies aufspürt

Der Erkennungsdienst nutzt Plag-Aware und vergleicht Ihren Text mit 62 Milliarden Quellen, darunter wissenschaftliche Repositorien und Verlagsdatenbanken. Frühere eigene Texte können im Bericht erscheinen, sofern sie für den Abgleich zugänglich oder als Referenztexte hinterlegt sind.

Der Bericht weist zu Fundstellen die jeweils gefundene Quelle aus. Prüfen Sie im Einzelfall, ob eine Passage aus Ihrer eigenen Vorarbeit stammt oder ob die Quelle auf einen fremden Text verweist.

Das Eigenplagiat korrekt dokumentieren

Wenn Sie bewusst auf eigene Vorarbeiten zurückgreifen möchten, reicht eine Fußnote wie: „Dieser Abschnitt entstammt einer Hausarbeit des Autors aus dem Wintersemester 2024.“ Damit ist die Quelle transparent, und der Lehrstuhl behandelt die Stelle wie ein normales Zitat.

Fehlt ein Hinweis auf die Vorarbeit, kann dies nach den Vorgaben der Hochschule als unzulässige Mehrfachverwertung bewertet werden. Mögliche Folgen richten sich nach der jeweiligen Prüfungsordnung und dem Einzelfall.

Plagiatscheck vor der Einreichung verbindlich planen

Bei mehreren Vorarbeiten zum selben Thema kann vor jeder neuen Abgabe ein Durchlauf beim Erkennungsdienst hilfreich sein. Für 2,90 Euro pro Arbeit können Sie Textübereinstimmungen aus Ihrem eigenen Fundus prüfen und anschließend entscheiden, ob Hinweise auf Vorarbeiten oder weitere Überarbeitungen nötig sind.

Die Untersuchung erfolgt mit der Software, der etliche deutsche Hochschulen vertrauen. Der Vorabcheck kann eine spätere Prüfung durch den Lehrstuhl nicht vorwegnehmen.

Eigenplagiat mit Universitäts-Software analysieren

Prüfen Sie Ihr Eigenplagiat mit Plag-Aware, der Plagiatssoftware im Einsatz an zahlreichen Universitäten im deutschsprachigen Raum, im Abgleich gegen 62 Milliarden Quellen. Den PDF-Bericht erhalten Sie binnen weniger Minuten, günstig ab 3 €.

Eigenplagiat starten

Detektion mit sortiertem Auswertungsbericht für Lektorate und Verlage

Lektorate, Lehrstühle, Verlage und Studierende können den Dienst nutzen, um Textübereinstimmungen in Manuskripten zu prüfen. Der Bericht fasst gefundene Quellen zusammen und ermöglicht die Prüfung einzelner Fundstellen; die fachliche Bewertung der Übereinstimmungen bleibt den Nutzenden und gegebenenfalls der zuständigen Hochschule oder Redaktion vorbehalten.

Im Bericht können Sie Fundstellen mit den angezeigten Quellen vergleichen. Ob eine Übereinstimmung eine korrekt gekennzeichnete Übernahme, eine zufällige Ähnlichkeit oder einen Anlass für eine weitere Prüfung darstellt, ist im jeweiligen Kontext zu beurteilen.

In Lektoraten kann es sinnvoll sein, verschiedene Fassungen eines Manuskripts vor der Abgabe auf Textübereinstimmungen zu prüfen. Die Ergebnisse ersetzen jedoch nicht die Prüfung von Quellenangaben und Nutzungsrechten.

Lektorate und Verlage schätzen am Erkennungsdienst besonders die klare Quellenliste am Berichtsende, die sich direkt als Anlage zum Lektorats-Gutachten oder zur Verlags-Freigabe nutzen lässt. Studierende profitieren genauso: Dieselbe Liste dient als Beilage zur Bachelorarbeit oder als Grundlage im Lehrstuhl-Gespräch. Wer beim akademischen Schreiben von Anfang an richtig zitiert, mindert das Risiko eines Eigenplagiats und möglicher Sanktionen, muss aber zusätzlich die Vorgaben zur Wiederverwendung eigener Prüfungsleistungen beachten. So lassen sich Fehler beim Schreiben eher vermeiden.

Am häufigsten passiert es beim Übergang zur Bachelorarbeit: Ein Abschnitt aus einer früheren Seminararbeit passt thematisch und wandert unverändert in die Bachelorarbeit. Die Lösung kostet zwei Sätze, nämlich die eigene frühere Arbeit wie jede andere Quelle zu zitieren.