Plagiat melden mit anonymem Bericht aus dem Erkennungs-Verfahren
Für Lektorate, Lehrstühle und Verlage: Der Erkennungsdienst prüft Manuskripte mit Plag-Aware. Diese Software ist über viele Jahre in deutschen Hochschulen etabliert und wird von zahlreichen Universitäten im deutschsprachigen Raum eingesetzt. Vergleichs-Korpus: 62 Milliarden Quellen. Plagiat Erkennung als Resultat in wenigen Minuten, günstig ab 3 € pro Arbeit.
Wann eine Meldung sinnvoll ist und wie sie aufgebaut wird
In welchen Situationen eine Meldung tatsächlich gerechtfertigt ist
Wer ein Plagiat melden möchte, sollte nicht voreilig handeln; die Entscheidung bedarf sorgfältiger Abwägung. Ein Hinweis kann angebracht sein, wenn der Verdacht nachvollziehbar belegt und dokumentiert ist, beispielsweise bei einer bereits veröffentlichten Dissertation oder einem Fachartikel. Befindet sich eine Arbeit noch im Bewertungsprozess und liegt noch keine Note vor, kann ein direktes Gespräch mit der verfassenden Person ein erster Schritt sein.
Grundlage bildet dabei eine Auswertung des Erkennungsdienstes mit nachvollziehbarem Quellennachweis, bei der jede Fundstelle auf die verlinkte Originalquelle zurückgeführt wird.
Die zuständige Stelle für den Hinweis
Die Wahl der Anlaufstelle richtet sich nach dem Einzelfall und den Zuständigkeiten der jeweiligen Einrichtung. An deutschen Hochschulen können das Prüfungsamt oder der zuständige Lehrstuhl Ansprechpartner sein. Bei einer bereits publizierten Dissertation kann auch das VroniPlag Wiki für einen begründeten Anfangsverdacht mit Quellen genutzt werden; die fachliche und institutionelle Bewertung obliegt jedoch der zuständigen Stelle.
Bezieht sich der Verdacht auf einen extern erschienenen Text, kann der Verlag ein Ansprechpartner sein. Er prüft Hinweise nach seinen eigenen Verfahren; je nach Ergebnis kommen etwa eine Korrektur, ein Hinweis oder eine Rücknahme des Beitrags in Betracht.
Die notwendigen Angaben für eine Meldung
Für einen nachvollziehbaren Hinweis sind in der Regel drei Angaben hilfreich: die betroffene Arbeit mit Titel, verfassender Person und Jahr, die beanstandeten Passagen mit Seitenangabe sowie die jeweilige Originalquelle als Link oder Zitat. Ein Bericht kann diese Angaben als Anlage übersichtlich zusammenstellen; die Anforderungen der angesprochenen Stelle können davon abweichen.
Die Überprüfung erfolgt laut Anbieter über Plag-Aware gegen 70 Milliarden Quellen. Die Software wird nach Anbieterangaben auch an zahlreichen Universitäten im deutschsprachigen Raum genutzt. Der PDF-Bericht dokumentiert Textähnlichkeiten und Quellenhinweise, ersetzt aber keine fachliche Bewertung eines Plagiatsverdachts.
Wie anonym Sie dabei bleiben können
Ob ein Hinweis anonym möglich ist, richtet sich nach den Vorgaben der jeweiligen Meldestelle. Das VroniPlag Wiki nennt für Einsendungen einen anonymen Briefkasten; für Prüfungsämter und andere Stellen sollte vorab geprüft werden, ob und wie Rückfragen ermöglicht werden können.
Wer einen eigenen Erkennungs-Befund als Anlage beilegt, kann die Prüfung der Angaben erleichtern. Auch bei anonymem Eingang entscheidet die zuständige Stelle selbst, ob und wie sie den Hinweis weiterverfolgt.
Sachlich statt öffentlich vorgehen
Eine seriöse Meldung verzichtet auf Drohgebärden und öffentliche Ankündigungen. Sie reicht die Fakten ein, überlässt der zuständigen Stelle die Bewertung und wartet das Ergebnis ab. Wer den Fall stattdessen in sozialen Netzwerken verbreitet, hilft niemandem und bringt sich selbst in eine unnötig heikle Lage.
Der Erkennungsdienst übernimmt die Meldung nicht, sondern stellt lediglich die Faktenbasis bereit, auf die Sie Ihren eigenen Hinweis stützen.
Relevante Ratgeber auf plagiat-erkennung.de
Ihre Arbeit jetzt mit Plag-Aware aus dem Hochschulbetrieb prüfen
Wer ein Plagiat melden möchte, kann mit Plag-Aware einen Ähnlichkeitsbericht zur Dokumentation möglicher Fundstellen erstellen lassen. Laut Anbieter wird die Arbeit mit zahlreichen Universitäten im deutschsprachigen Raum genutzter Software gegen 70 Milliarden Quellen abgeglichen. Der PDF-Bericht ist nach Anbieterangaben in rund 15 Minuten verfügbar und kostet ab 2,90 € pro Arbeit.
Plagiat melden startenErkennung nach Schweregrad für Lektorate und Lehrstühle
Der Erkennungsdienst richtet sich an Lektorate, Lehrstühle und Verlage, die Manuskripte zusätzlich prüfen lassen möchten. Auch Studierende können den Bericht zur Vorbereitung nutzen: Er kann Fundstellen mit Quellenangaben und Übereinstimmungsgraden darstellen. Ob daraus ein Plagiatsverdacht folgt, erfordert eine fachliche Prüfung.
Der Bericht kann helfen, Fundstellen und Quellenhinweise zu sichten. Ob eine Textähnlichkeit einen Plagiatsverdacht begründet oder eine zulässige Übereinstimmung darstellt, muss im jeweiligen Kontext fachlich beurteilt werden.
In Lektoraten kann es sinnvoll sein, eine Manuskriptfassung früh im Prozess und vor der Abgabe erneut zu prüfen. Ob und wie oft dies erforderlich ist, hängt vom Auftrag und der Arbeit ab. Die Kosten für zwei Berichte richten sich nach dem Umfang der Bachelorarbeit und dem jeweils geltenden Preis.
Die Quellenliste am Berichtsende kann Lektoraten, Verlagen und Studierenden als Arbeitsgrundlage dienen. Ob sie einer Meldung, einem Gutachten oder einer Verlagsentscheidung beigefügt werden kann, richtet sich nach den Anforderungen der jeweiligen Stelle. Der Bericht aus dem Erkennungs-Verfahren ersetzt keine eigene Prüfung oder Bewertung.
Wer ein Plagiat melden möchte, kann einen Bericht aus dem Erkennungs-Verfahren mit Quellenhinweisen als Grundlage nutzen. Auch bei anonymem Hinweis kann eine Prüfung der Bachelorarbeit helfen, Fundstellen nachvollziehbar darzustellen.